Laufkraftwerk · Rhein

Kraftwerk Birsfelden

1954 am Rhein unterhalb von Basel fertiggestellt: ein Laufkraftwerk, das man zu Fuss und mit dem Velo überquert, mit zwei Schleusen daneben.

Abgeleitete Illustration, von Swiss Highlights aus einer frei lizenzierten Fotografie erstellt.

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Übersetzt im Rahmen einer KI-gestützten Zweitprüfung — noch nicht von einer muttersprachlichen Redaktion validiert.

Das Werk staut den Rhein bei Kilometer 163,83 unterhalb von Basel, über zwei Gemeinden und zwei Kantone hinweg: Birsfelden in Basel-Landschaft, Basel in Basel-Stadt. Es ist das zwölfte Bauwerk am Hochrhein, jenem Abschnitt zwischen Bodensee und Basel. Die Maschinenhalle zieht sich unter einem Sheddach dem Ufer entlang, geschlossen von hohen Verglasungen, die V-förmige Streben gliedern; daneben trägt jeder Wehrpfeiler ein dunkelgrünes Häuschen mit zwei runden Öffnungen.

Fertiggestellt wurde die Anlage 1954. Vier Kaplan-Turbinen arbeiten unter 12 Metern Gefälle bei einer Leistung von rund 100 MW; zwischen 2006 und 2015 lag die mittlere Jahresproduktion bei 570 GWh. Der Fluss ist hier aber nicht nur Energiespeicher, sondern Wasserstrasse, und die Anlage trägt dem Rechnung. Zwei Schleusen von 180 und 190 Metern Länge und 12 Metern Breite heben die Schiffe über die Stufe und öffnen den Weg zum Hafen Birsfelden.

Was Birsfelden auszeichnet, ist der zivile Gebrauch, den man davon gemacht hat. Wehr und Schleusen tragen einen Weg für Fussgänger und Velofahrende, den Holzapfelweg, der Birsfelden mit dem Kleinbasel verbindet: eine Flussquerung, einem Industriebauwerk abgewonnen. Zwischen Wehr und Schleusen dient die Kraftwerkinsel unter dem Namen Birsköpfli als Erholungsraum.

Warum dieser Ort bemerkenswert ist

Ein Stauwehr überquert man selten zu Fuss. Jenes von Birsfelden, 1954 vollendet, trägt einen Weg für Fussgänger und Velos, der von einem Kanton in den anderen führt, zwischen Birsfelden und dem Kleinbasel, über vier Kaplan-Turbinen und 12 Meter Gefälle hinweg. Der Rhein ist hier zugleich Antrieb — im Mittel 570 GWh im Jahr zwischen 2006 und 2015 — und Handelsweg: Die Schiffe steigen über zwei Schleusen von 180 und 190 Metern.

Geschichte und Ursprung

Laufkraftwerk heisst: ohne Speicher. Die Anlage hält kaum Wasser zurück, sie hebt den Spiegel um 12 Meter und turbiniert, was der Fluss bringt. Allein steht sie deswegen nicht. Es ist das zwölfte Wehr am Hochrhein, jenem Flussabschnitt zwischen Bodensee und Basel, und es bildet dessen unteres Ende, bei Kilometer 163,83.

Was man tun und sehen kann

  • Den Rhein auf dem Holzapfelweg überqueren, dem Fuss- und Radweg, der vom Wehr und den Schleusen zwischen Birsfelden und Kleinbasel getragen wird.
  • Die Wehrpfeiler und ihre dunkelgrünen Kabinen mit den zwei runden Öffnungen betrachten.
  • Die beiden 180 und 190 Meter langen Schleusen entdecken, die Schiffen zum Hafen von Birsfelden das Überwinden des Gefälles ermöglichen.
  • Auf der Kraftwerkinsel innehalten, die unter dem Namen Birsköpfli als Erholungsraum gestaltet wurde.

Mit der Familie kommen: was zu wissen ist

  • Das Wehr trägt einen auf dem Bauwerk selbst angelegten Fuss- und Radweg; es handelt sich um eine aktive Industrieanlage, die zwei Kantone verbindet.

Als Paar

  • Die Maschinenhalle und ihr sägezahnförmiges Dach mit grossen V-förmigen Glasdächern entlang des Ufers betrachten.
  • Sich die vier Kaplan-Turbinen vorstellen, die seit der Fertigstellung des Bauwerks 1954 unter einem Gefälle von 12 Metern arbeiten.
  • Zum zwölften Wehr des Hochrheins gehen, am unteren Ende des Abschnitts zwischen Bodensee und Basel.

Standort

Lädt auf Wunsch eine interaktive Google-Maps-Ansicht anhand der geprüften Koordinaten des Ortes.

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