Weinbaudorf · Schaffhausen

Hallau

Im Schaffhauser Klettgau ein Winzerdorf, in dem der Rebbau seit 1280 bezeugt ist.

Abgeleitete Illustration, von Swiss Highlights aus einer frei lizenzierten Fotografie erstellt.

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Hallau liegt im Klettgau, der Ackerebene, die den Kanton Schaffhausen nach Westen verlängert, nördlich des Rheins und rund fünfzehn Kilometer Luftlinie vom Hauptort entfernt. Die Gemeinde umfasst 15,32 Quadratkilometer und liegt auf etwa 421 Metern, unmittelbar an der deutschen Grenze: Ihre Buslinien führen auf der einen Seite nach Schaffhausen, auf der anderen nach Erzingen in Deutschland. Die Wirtschaft bleibt landwirtschaftlich und weinbaulich geprägt, und enzyklopädische Quellen stellen das Dorf als das grösste Weinbaudorf der Ostschweiz dar.

Die Gemeinde hiess lange Unterhallau. Ihr Name erscheint erstmals in einer Urkunde von 1064, der Rebbau ab 1280, und die reformierte Kirche St. Moritz trägt die Jahrzahl 1491. Das Dorf bewahrt auch die Erinnerung an einen Aufstand: 1790 erheben sich seine Bauern gegen die wirtschaftlichen Vorrechte, die sich die Stadt Schaffhausen vorbehalten hatte. Ein Weinmuseum ist hier eingerichtet, und die Ernte wird im Herbst gefeiert.

Warum dieser Ort bemerkenswert ist

Was Hallau auszeichnet, ist kein Bauwerk, sondern eine alte Monokultur: Der Rebbau ist hier seit 1280 bezeugt und macht noch immer den grössten Teil der Wirtschaft aus, weshalb das Dorf in seinen Quellen als grösstes Weinbaudorf der Ostschweiz erscheint. Das Übrige liegt an der Lage: der Klettgau, nördlich des Rheins, an die deutsche Grenze gelehnt, eine Ebene aus Äckern und Reben statt einer Berglandschaft.

Geschichte und Ursprung

Die Urkunde von 1064 ist die erste schriftliche Spur des Ortes; der Rebbau wird erst 1280 erwähnt; die reformierte Kirche St. Moritz trägt die Jahrzahl 1491; und 1790 steht für den Aufstand der Hallauer Bauern gegen die wirtschaftlichen Vorrechte der Stadt Schaffhausen. Über diese vier Daten hinaus sagt der Referenzartikel nichts über die Entstehung des Dorfes, und hier wird nichts hinzugefügt.

Was man tun und sehen kann

  • Durch die Weinberge des Klettgaus wandern, die das Dorf umgeben und seit 1280 belegt sind.
  • Die reformierte Kirche St. Moritz besuchen, datiert auf 1491.
  • Am Weinmuseum vorbeischauen, das dem lokalen Weinbau gewidmet ist.

Als Paar

  • Zwischen den Weinbergen des Klettgaus spazieren, unweit der deutschen Grenze.
  • Vor der reformierten Kirche St. Moritz von 1491 verweilen.
  • Erzählt euch beim Schlendern durchs Dorf vom Bauernaufstand von 1790 gegen die Privilegien Schaffhausens.

Standort

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