Bahnpass · Berner Oberland

Kleine Scheidegg

Passhöhe auf 2061 Metern zwischen Eiger und Lauberhorn, wo die Wengernalpbahn auf den Ausgangspunkt der Jungfraubahn trifft.

Abgeleitete Illustration, von Swiss Highlights aus einer frei lizenzierten Fotografie erstellt.

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Übersetzt im Rahmen einer KI-gestützten Zweitprüfung — noch nicht von einer muttersprachlichen Redaktion validiert.

Die Kleine Scheidegg ist eine Passhöhe auf 2061 Metern, zwischen Eiger und Lauberhorn, an der Grenze der Gemeinden Lauterbrunnen und Grindelwald. Ihr Name sagt genau, was sie ist: eine kleine Wasserscheide, im Gegensatz zur benachbarten Grossen Scheidegg. Sie trennt nämlich nur die beiden Arme der Lütschine, die wenige Kilometer weiter unten in Zweilütschinen wieder zusammenfliessen, während die Grosse Scheidegg die Lütschine vom Rychenbach scheidet. Der Pass bildet zugleich die Grenze zwischen den Berner Alpen im Süden und den Voralpen im Norden.

Was der Pass zeigt, hängt an seiner Lage, unmittelbar nördlich des vorspringenden Winkels der Berner Alpen. Wer von Grindelwald heraufsteigt, dem verdeckt der Eiger alles Dahinterliegende; auf der Passhöhe stehen Mönch und Jungfrau plötzlich über der Schlucht des Trümmletentals. Die Reihe ordnet sich dann — der Eiger auf 3967 Metern, der Mönch auf 4110, die Jungfrau auf 4158 —, und drei Gletscher liegen in den Mulden und auf den Bändern dieser Wände: der Eigergletscher zwischen Eiger und Mönch, der Guggigletscher hinter einem Pfeiler des Mönchs, der Giessengletscher höher an der Nordwestflanke der Jungfrau. Die Eiger-Nordwand ist von hier so deutlich zu sehen, dass sich Seilschaften mit dem Fernglas verfolgen lassen; seit den 1930er Jahren brechen die Unternehmungen in die Wand von der Kleinen Scheidegg auf.

Der Pass ist ein Bahnknoten. Die Wengernalpbahn, 1891 begonnen und 1893 eröffnet — Dampfbetrieb, nur im Sommer —, steigt von Lauterbrunnen über Wengen herauf und fährt nach Grindelwald wieder hinunter; die Jungfraubahn nimmt hier ihren Anfang, 1896 in Angriff genommen, 1898 bis zur Station Eigergletscher und 1912 bis zum Jungfraujoch geführt. Keine Strasse erreicht die Passhöhe. Oberhalb erhielt das Lauberhorn 1941 einen Skilift und gibt einem Abfahrtsrennen seinen Namen; seit 1993 endet hier der von Interlaken aus gelaufene Jungfrau-Marathon.

Warum dieser Ort bemerkenswert ist

Der Pass liegt genau dort, wo der Blick umschlägt: bis dahin vom Eiger verdeckt, öffnet sich die Reihe aus Eiger, Mönch und Jungfrau in einer einzigen Bewegung, mitsamt ihren drei Gletschern. Zugleich ist er ein Bahnknoten auf 2061 Metern ganz ohne Strasse — die Linie aus Lauterbrunnen trifft auf jene, die nach Grindelwald hinunterführt, und von diesem Perron fährt der Zug zum Jungfraujoch.

Geschichte und Ursprung

Vor den Bahnen dienten Kleine und Grosse Scheidegg den Vieh- und Milchbauern des Tals, die über sie die Ausfuhrroute nach Italien über den Grimsel erreichten. Der Tourismus kam vor der Schiene: Reisende auf Grand Tour überschritten den Pass seit dem späten 18. Jahrhundert zu Fuss, und Christian Seiler baute dort 1840 ein Gasthaus, das über Saumpfade versorgt wurde und zum Hotel Bellevue heranwuchs. Von da an wurde der Übergang über die Kleine Scheidegg stärker begangen als jener über die Grosse Scheidegg.

Was man tun und sehen kann

  • Mit dem Zug zum Pass hinauffahren, um Eiger, Mönch und Jungfrau plötzlich auftauchen zu sehen, die von Grindelwald aus verdeckt sind.
  • Mit dem Fernglas die Nordwand des Eigers und die drei vom Pass aus sichtbaren Gletscher betrachten: Eigergletscher, Guggi und Giessen.
  • Die Bahnkreuzung zwischen der Wengernalpbahn-Linie und dem Ausgangspunkt der Jungfraubahn orten.

Mit der Familie kommen: was zu wissen ist

  • Keine Strasse erreicht den Pass: Der Zugang erfolgt ausschliesslich zu Fuss oder mit den Zahnradbahnen.

Als Paar

  • Gemeinsam beobachten, wie sich die Reihe von Eiger, Mönch und Jungfrau am Pass mit einem Mal enthüllt.
  • Mit dem Fernglas den Seilschaften folgen, die sich an der Eiger-Nordwand befinden.
  • Auf dem Bahnsteig verweilen, von dem der Zug zum Jungfraujoch abfährt, ohne jede Strasse dorthin.
Gut zu wissen

Keine Strasse führt auf die Passhöhe: Der Zugang erfolgt zu Fuss oder mit den Zahnradbahnen.

Standort

Lädt auf Wunsch eine interaktive Google-Maps-Ansicht anhand der geprüften Koordinaten des Ortes.

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Die Eiger-Nordwand von vorne gesehen im Sommer: eine dunkle Kalksteinmauer, durchzogen von geneigten Gesteinsschichten, gekrönt von einer schneebedeckten Gipfelpyramide unter zerfaserten Wolken, mit Grashängen und Firnfeldern am Fuß der Wand.

Gipfel · Berner Alpen · 3 km Luftlinie

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Mönch

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