Dorf · Appenzell Innerrhoden

Appenzell

Hauptort von Appenzell Innerrhoden an der Sitter, bekannt für seine bemalten Fassaden und den Landsgemeindeplatz.

Abgeleitete Illustration, von Swiss Highlights aus einer frei lizenzierten Fotografie erstellt.

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Übersetzt im Rahmen einer KI-gestützten Zweitprüfung — noch nicht von einer muttersprachlichen Redaktion validiert.

Appenzell ist der Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden, an der Sitter am Fuss der Appenzeller Voralpen auf 778 Metern gelegen. Das Dorf ist auf zwei Bezirke verteilt — Spur eines Kantons, dessen Verwaltungsgliederung sich nicht mit der Siedlung deckt. Am 31. Dezember 2019 zählte es 5778 Einwohner: Es erfüllt die statistischen Kriterien einer Stadt nicht, gehört aber dem Schweizerischen Städteverband an, was ihm den Titel einträgt.

Zuerst fallen die Fassaden auf. Die Häuser der Hauptgasse sind vom Sockel bis zum Giebel bemalt: Blumentafeln auf hellem Grund, Rankenwerk, Wappen, gemalte Schuppen entlang der Dachränder, schmiedeeiserne Ausleger darüber. Die Malerei übernimmt hier die Rolle des öffentlichen Schmucks, in einem Ausmass und mit einer Sorgfalt, die anderswo den Amtsbauten vorbehalten sind.

Die grossen Bauten stammen überwiegend aus den Jahrhunderten nach der Unabhängigkeit. Das Rathaus, von 1561 bis 1563 errichtet, trägt an der Fassade Fresken mit Episoden der Appenzeller Geschichte; die Heiligkreuzkapelle stammt aus demselben Jahr 1561, und das Kapuzinerinnenkloster Maria der Engel neben dem Schloss entstand von 1679 bis 1682. Auf dem Platz findet die Landsgemeinde statt, die Versammlung, in der die Stimmberechtigten mit erhobener Hand abstimmen; bis 1991 waren dort nur Männer zugelassen.

Warum dieser Ort bemerkenswert ist

Appenzell verdankt seine Eigenart einem umgekehrten Massstab: Ein Dorf mit 5778 Einwohnern übt Hauptstadtfunktionen aus, mit Landeskanzlei, einem Rathaus des 16. Jahrhunderts und einem Platz, auf dem die Bürgerversammlung noch immer mit erhobener Hand abstimmt. Dieser Rang zeigt sich an den Häusern, die mit einer Sorgfalt bemalt sind, die anderswo öffentlichen Gebäuden zusteht. Nichts ist hier monumental, und alles ist amtlich.

Geschichte und Ursprung

Der Name erscheint 1071 als Abbacella — die Zelle, also der Wohnsitz, des Abtes von St. Gallen, der hier einen Hof besass. Die klösterliche Vormundschaft hielt lange an: 1378 schlossen sich die Gemeinden des Landes zusammen, die Appenzellerkriege füllten den Beginn des 15. Jahrhunderts, und erst 1411 verzichtete das Kloster auf alle seine Ansprüche. Das heute sichtbare Baugut stammt aus den folgenden Jahrhunderten.

Was man tun und sehen kann

  • Der Hauptstrasse folgen und die bemalten Fassaden vom Sockel bis zum Giebel betrachten — Blumentafeln, Ranken, Wappen, schmiedeeiserne Zunftzeichen.
  • Die Fresken des Rathauses betrachten, das von 1561 bis 1563 errichtet wurde und Episoden der Appenzeller Geschichte darstellt.
  • Zum Landsgemeindeplatz gehen, wo die Bürger noch heute per Handmehr abstimmen.
  • Die Kapelle zum Heiligen Kreuz und das Kapuzinerinnenkloster Maria der Engel besuchen, beide aus dem 17. Jahrhundert.

Mit der Familie kommen: was zu wissen ist

  • Die bemalte Hauptstrasse lässt sich frei zu Fuss erkunden, ein einfaches Spaziergangsziel auf Augenhöhe von Kindern, um die Motive der Fassaden zu entdecken.

Als Paar

  • Entlang der bemalten Hauptstrasse flanieren und bei den Details jeder Fassade verweilen.
  • Einen Moment auf dem Landsgemeindeplatz teilen, dem symbolischen Herzen des Kantons.
  • Am späten Nachmittag die Fresken des Rathauses aus dem 16. Jahrhundert bewundern.

Standort

Lädt auf Wunsch eine interaktive Google-Maps-Ansicht anhand der geprüften Koordinaten des Ortes.

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