Aufsicht auf Amsteg von einem bewaldeten Hang: das Dorf mit seinem Kirchturm liegt im Talgrund der Reuss, der von Kiesbänken gesäumte Fluss durchquert es, Autobahn und Straße verlaufen am linken Ufer entlang, und das Gotthard-Eisenbahnviadukt überspannt rechts die Schlucht zwischen steilen Hängen.

Mit der Familie, keine Einschränkung gemeldet

Sammlungen

116 Mitgliedsorte · AG, AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH

Deterministisches Kriterium: Das Korpus beschreibt die Besuchsbedingungen dieses Ortes und meldet keine besondere Einschränkung (geregelter Zugang, exponiertes Gelände, nicht frei zugängliche Stätte). Das Kriterium behauptet nicht, dass der Ort Kindern gefällt — das misst das Korpus nicht.

Vorschläge für Familien

Vorschläge für Paare

AmstegAndelfingenAppenzellArlesheimAsconaAumüliAuvernierAvenchesBaselBauenBergün/BravuognBern, AltstadtBeromünsterBurgdorfBönigenBosco/GurinBreil/BrigelsBremgartenBüren an der AareBursinsCascade de la PissevacheCastasegnaKraftwerk BirsfeldenMatterhornChampérySchloss ChillonRheinfallBerninapassDardagnyDiessenhofenEglisauEigerEndingenEnnendaGimmelwaldGrosser AletschgletscherAareschluchtGorges de la SuzeVerenaschluchtGorges de la TaminaGorges du TrientGornergratGottliebenGrandsonGrandvillardGrimentzGrotte aux FéesGrottes de VallorbeGruyèresHalenHeidenHembergHermanceHospentalBrissago-InselnInterlakenJungfraujochKehrsitenKirchhofenKleine ScheideggLa Chaux-de-FondsLa NeuvevilleLaufenLausanneLe LanderonLe PontLessocLichtensteigBerninabahnLeukLöwenburgLuzern, Altstadt und KapellbrückeLuganoMadulainMalansJungfrauMerideMönchMorcoteMoudonMuggioMürrenNeunkirchNiedergestelnObermuttenKlein MatterhornPorrentruyRiehenRigiRomainmôtierRossinièreRougemontRüeggisbergSaillonSaint-MauriceSaint-SaphorinSaint-UrsanneSankt ChrischonaSchilthornSchlatt AISchwyzSedrunTaveyanneTitlisUfenauUnterseenUrnäschGaswerk SchlierenFabrikareal LorzenweidValanginWerdenbergYvorneZermattZiegelbrückeZofingenZürich
Interaktive Karte — schematische Darstellung der Schweiz.

Orte dieser Sammlung

Aufsicht auf Amsteg von einem bewaldeten Hang: das Dorf mit seinem Kirchturm liegt im Talgrund der Reuss, der von Kiesbänken gesäumte Fluss durchquert es, Autobahn und Straße verlaufen am linken Ufer entlang, und das Gotthard-Eisenbahnviadukt überspannt rechts die Schlucht zwischen steilen Hängen.

Durchgangsdorf · Uri

Amsteg

Im 18. Jahrhundert Relaisstation, durch die Eisenbahn entwertet, im 20. Jahrhundert von der Wasserkraft wieder aufgerichtet: Das Kraftwerk von 1922 wurde 1998 durch ein Werk im Berginnern ersetzt.

Die gedeckte Holzbrücke, vom Ufer aus in dreiviertel Ansicht gesehen: eine lange Verkleidung aus grauen Brettern und ein rotes Ziegeldach durchziehen das gesamte Bild, getragen von einem Steinpfeiler mitten in der Thur; das ruhige grüne Wasser spiegelt den Bogen und die Ufervegetation, und Vögel sitzen in einer Reihe auf dem Dachfirst.

Weinländer Ort · Zürich

Andelfingen

1248 erwähnt, beherrschte Andelfingen einen der wenigen Thurübergänge: ein Zoll, eine 1324 erweiterte Brücke, 1799 zerstört und 1814-1815 in Holz erneuert. Der Ort bewahrt ein Schloss von 1780-1782 und eine Kanzlei von 1697.

Der bemalte Giebel des Apothekenhauses in Appenzell, von unten gesehen: Der Dachrand zeichnet eine umgekehrte Kurve, betont durch blaue Schuppen auf weißem Grund, zwei Reihen weißer Tafeln tragen jeweils ein gemaltes Pflanzenmotiv, kleinteilige Fenster mit runden Buntglaseinsätzen füllen den Raum dazwischen, und Blumenkästen schließen den unteren Bildrand ab.

Dorf · Appenzell Innerrhoden

Appenzell

Ein Flecken mit 5778 Einwohnern am Fuss des Alpsteins, dessen 1071 bezeugter Name «die Zelle des Abtes» bedeutet. Auf seinem Platz wird noch immer mit Handmehr abgestimmt.

Weiher der Eremitage Arlesheim im Herbst: ein weißer Holzsteg führt über das mit Seerosen bedeckte Wasser, vor einem bewaldeten Hang mit gelbem, orangefarbenem und rotem Laub.

Dorf und Garten · Baselland

Arlesheim

Domkirche und Domherrenhäuser, ab 1679 errichtet, schliessen einen in einem Zug entworfenen Platz. Ausserhalb des Dorfs breitet die Ermitage auf rund vierzig Hektaren ihre Grotten, Weiher und Wege aus.

Die Seepromenade von Ascona, von einem Steg aus gesehen: eine Reihe gelber, roter, blauer und rosa Häuser säumt die Piazza Motta, der Glockenturm der Kirche Santi Pietro e Paolo in der Mitte, links eine Palme und im Hintergrund die Berge des Lago Maggiore.

Seeort · Tessin

Ascona

Eine Reihe bemalter Häuser schliesst den zum See offenen Platz hinter dem Campanile von Santi Pietro e Paolo. Auf dem Hügel stehen die Licht-Luft-Hütten von 1901-1902 und das Hotel von 1926-1928.

Die Aumüli-Mühle und ihre Nebengebäude: eine hohe, weiß getünchte Fachwerkfassade unter einem breiten, steilen braunen Ziegeldach mit großzügigem Überstand, umgeben von einem eingezäunten Garten mit blühenden mauvefarbenen Schmetterlingssträuchern, im Hintergrund der Wald am Südhang des Albis.

Historische Mühle · Stallikon, ZH

Aumüli

Vermutlich im 9. Jahrhundert erbaut und seit 1328 belegt, bewahrt die Aumüli Wasserrecht, Wasserrad und Sägerei. 1993 unter Schutz gestellt und 2012 ins Isos aufgenommen, mahlt sie seit 2007 wieder Dinkel.

Der gepflasterte Platz von Auvernier unter einem Gewitterhimmel: in der Mitte ein Steinsäulenbrunnen mit langem Becken; links ockerrote und gelbe Fassaden mit blauen Fensterläden entlang einer abschüssigen Gasse; rechts eine gelbe Steinmauer mit der großen gemalten Aufschrift „Coste — vins en gros“; hinter den Ziegeldächern eine Schieferturmspitze und dunkle Wolken.

Winzerdorf · Neuenburg

Auvernier

1011 erstmals erwähnt, lebte Auvernier von Fischfang und Rebbau. Das Schloss von 1559 bewahrt seine Gewölbekeller, 1888 richtete der Kanton hier seine Weinbauschule ein, und seit 1974 schützt das Gesetz die Rebparzellen.

Blick am späten Nachmittag auf die Altstadt von Avenches: Im Vordergrund zwei römische Säulen, die im Gras stehen, Überreste des Cigognier-Heiligtums; jenseits der Dächer überragt die Tornallaz, ein quadratischer Turm mit spitzem Dach aus der antiken Stadtmauer, die Waadtländer Häuser mit hellen Fassaden und farbigen Fensterläden.

Römische Hauptstadt · Waadt

Avenches

Aventicum zählte in der Hochkaiserzeit über 20 000 Einwohner, bevor es 258 von den Alamannen verwüstet wurde. Das 1753 neu errichtete Rathaus prägt den Platz; das IENA, 1999 eröffnet, machte den Ort zur Schweizer Pferdestadt.

Der Rhein von einer Brücke aus gesehen, bei klarem Wetter: am linken Ufer erhebt die Kathedrale aus rotem Sandstein ihre beiden Türme und ihr glasiertes Ziegeldach über eine Kaimauer und einen Baumsaum; anschließend säumen die hellen Fassaden der Altstadt das Wasser bis zu den Bögen einer Brücke, die den Blick abschließt; im Vordergrund rechts liegen einige weiße Boote am Ufer vertäut, unter einem wolkenlosen blauen Himmel.

Rheinstadt · Basel-Stadt

Basel

Der Rhein beschreibt hier einen Bogen, bevor er die Schweiz verlässt; die Stadt überspannt ihn und berührt Frankreich und Deutschland. Universität von 1460, rund vierzig Museen im Kanton, eine Fasnacht im Kulturerbe der UNESCO.

Sommerliche Aufsicht von einem mit einem Holzgeländer gesäumten Steinweg, der zum am Ufer des Vierwaldstättersees gelegenen Dorf Bauen hinabführt; der Zwiebelturm der Kirche St. Ida hebt sich zwischen den Dächern ab, gegenüber dem türkisfarbenen Wasser des Sees, das von bewaldeten Felswänden und felsigen Gipfeln unter einem mit Wolken durchsetzten blauen Himmel eingeschlossen wird.

Seeufer, Nobels Fabrik, Landeshymne

Bauen

Am Westufer des Urnersees, am Fuss der Bauenstöcke, steht das milde Klima (Feigen, Palmen) im Kontrast zur Industriegeschichte des benachbarten Isleten, wo Nobel bis 2003 Dynamit und später Sprenggelatine herstellte.

Verschneite Strasse in Bergün, gesäumt von Engadiner Häusern mit schneeschweren Dächern; im Hintergrund ein verschneiter Berghang unter klarem Himmel.

Graubünden · Albulatal

Bergün/Bravuogn

Auf 1367 Metern im Albulatal reiht Bergün seine Engadiner Häuser mit Sgraffito entlang einer einzigen ansteigenden Strasse. Der rätoromanische Name Bravuogn ist seit 1943 amtlich.

Die Kramgasse in Bern, gesäumt von Sandsteinhäusern mit Arkaden: im Vordergrund der Zähringerbrunnen, ein bemalter Brunnen, gekrönt von einem gepanzerten Bären, und im Hintergrund der Zytglogge-Turm mit seinem goldenen Zifferblatt und grüner Turmspitze.

Altstadt · Bern

Bern, Altstadt

Über sechs Kilometer Lauben, Brunnen aus dem 16. Jahrhundert und der Zytglogge prägen ein Zentrum, das nach dem Brand von 1405 in Sandstein wieder aufgebaut wurde.

Blick auf Beromünster von einer abschüssigen Wiese aus: Im Vordergrund ein Obstgarten und hohes Gras, dahinter die braunen Ziegeldächer des Städtchens; in der Mitte der weisse Turm der Stiftskirche mit hoher roter Spitze, und dahinter die bebauten Hügel des Wynentals unter blauem Himmel mit weissen Wolken.

Stiftsflecken · Luzern

Beromünster

Zwei Kerne, der Marktflecken und das Stift der Chorherren, auf 642 Metern. Helias Helye vollendete hier am 10. November 1470 das erste datierte Buch der Schweiz; der Sender, der dem Ort seinen heutigen Namen gab, verstummte 2008.

Das Schloss Burgdorf von unten gesehen, am Ende des Tages: auf einem mit Vegetation bewachsenen Felsvorsprung gelegen, ein quadratischer Bergfried mit steilem Dach, ein heller Wohntrakt mit blauen Fensterläden und ein runder, mit Ziegeln gedeckter Turm, unter einem von Wolken durchzogenen blauen Himmel; das Streiflicht beleuchtet die südseitigen Fassaden.

Emmentaler Stadt · Bern

Burgdorf

Die Burg hält den Sporn über der Stadt; ihr Name erscheint bereits 1084. 1273 hält die Goldene Handfeste das Stadtrecht schriftlich fest, gültig über fünf Jahrhunderte. 1899 macht die Linie nach Thun die Stadt zum Labor der elektrischen Traktion.

Luftaufnahme vom Harderkulm auf das Dorf Bönigen, eingebettet an der türkisfarbenen Mündung der Lütschine in den Brienzersee; die Dächer des Dorfes reihen sich zwischen dem türkisfarbenen Wasser und grünen Wiesen, am Fuß steiler, vollständig bewaldeter Hänge, die zum Talschluss ansteigen.

Berner Dorf · Brienzersee

Bönigen

Bönigen an der Mündung der Lütschine in den Brienzersee war ein Reichslehen der Freiherren von Eschenbach, das 1261 an das Kloster Interlaken kam; das Dorf verweigerte 1528 die protestantische Reformation und zählt heute 2786 Einwohner.

Im Vordergrund eine Trockensteinmauer und eine Wiese voller blühender Löwenzähne; dahinter reihen sich die weiss verputzten, mit breiten Steinplatten gedeckten Häuser von Bosco/Gurin um den Zwiebelturm der Kirche; im Hintergrund helle Lärchen und zwei noch schneebedeckte Grate unter einem Maihimmel.

Dorf · Val Rovana, Tessin

Bosco/Gurin

Walser siedelten hier im 13. Jahrhundert und brachten eine alemannische Mundart mit, die die Abgeschiedenheit altertümlich hielt. Auf 1506 Metern bleibt Bosco/Gurin das höchste Dorf des Tessins und das einzige deutschsprachiger Tradition.

Sommerliche Ansicht vom gegenüberliegenden Hang aus, oberhalb des Waldes: Das Dorf Breil/Brigels breitet sich auf seiner Gras- und Waldterrasse aus, helle Häuser gruppieren sich entlang des Hangs, mit einem kleinen türkisfarbenen See zu seiner Linken; davor fallen Tannen zur Leere des Vorderrheintals ab, und im Hintergrund staffeln sich die Bergketten der Surselva unter einem Himmel mit Cumuluswolken.

Surselva-Dorf · Graubünden

Breil/Brigels

765 als Bregelo erwähnt, trägt das Dorf seit 1943 seinen romanisch-deutschen Doppelnamen. Über ihm bleibt seit 1911 ein Fichtenwald ungenutzt, zwischen 1580 und 2015 Metern.

Panorama von Bremgarten vom gegenüberliegenden Ufer der Reuss, am Ende eines Herbsttages: links überquert eine gedeckte Holzbrücke mit langem Ziegeldach den Fluss von einem weißen Torturm aus; ein schäumendes Wehr durchquert die Strömung über die gesamte Breite; oberhalb der Uferschutzmauer reihen sich die Häuser des Städtchens mit ockerfarbenen, gelben und weißen Fassaden aneinander, überragt von einem hohen Uhrturm mit rotem Dach und zwei Kirchtürmen. Der Fluss, glatt und dunkel, spiegelt die gesamte Stadt in der unteren Bildhälfte.

Kleinstadt · Aargau

Bremgarten

Die Altstadt liegt in einer Schlaufe der Reuss, über die eine gedeckte Holzbrücke führt. Vier grosse Märkte gliedern das Jahr: die von Ostern und Pfingsten sind über 750 Jahre alt, der Weihnachtsmarkt von 1995 zählt über 300 Stände.

Die gedeckte Holzbrücke von Büren an der Aare, an einem nebligen Morgen von der Seite gesehen: ein langes, dunkles Holzdeck unter einem ockerfarbenen Ziegeldach, getragen von gemauerten Pfeilern mitten in der Aare, über deren ruhigem Wasser Nebel aufsteigt; im Vordergrund das gepflasterte Ufer.

Mittelalterliches Städtchen · Seeland

Büren an der Aare

Seit dem 13. Jahrhundert verbindet ein Holzübergang die beiden Ufer. Achtmal durch Hochwasser, Eisgang oder Feuer zerstört, steht heute die neunte Fassung, 1991 nach dem Brandanschlag von 1989 eröffnet.

Das Dorf Bursins, von den Weinbergen aus gesehen, am Ende des Tages: Rebzeilen füllen den gesamten Vordergrund, die Häuser und der Kirchturm drängen sich in der Mitte des Hangs, und dahinter verlieren sich die Ebene, der Genfersee und das gegenüberliegende Ufer im Hitzedunst.

Winzerdorf · Waadtländer Côte

Bursins

Die im 11. Jahrhundert erbaute Kirche Saint-Martin, ab 1238 Priorat von Romainmôtier, hält das obere Ende des Dorfes. Darunter fallen die Reben zur Ebene und zum See hin ab.

Der Wasserfall stürzt in der linken Bildhälfte als lange weiße Wasserfläche über eine dunkle, mit Grasstreifen durchzogene Felswand hinab; rechts steigt der felsige Hang in vollem Sonnenlicht zu einem wolkenlosen blauen Himmel auf, und im Vordergrund tritt das Wasser in Rinnsalen zwischen braunen Felsblöcken und grünen Grasbüscheln hervor.

Wasserfall · Wallis

Cascade de la Pissevache

Seit dem 17. Jahrhundert betrachtet, trieb er zugleich Mühlen an; ab 1866 führte ein Steg die Besucher unter das Wasser. Die Staumauer von Salanfe, 1947 bis 1950 gebaut, hat seine Wassermenge stark verringert.

Aufsicht von einem Hang auf die Steindächer des Dorfes, die sich um einen Kirchturm drängen, in der Senke eines bewaldeten Tals, das von dunstverhangenen Gipfeln abgeschlossen wird; im Vordergrund säumen eine blühende Wiese und hohe violette Blumen den Aussichtspunkt.

Grenzdorf · Bergell

Castasegna

Castasegna, das tiefstgelegene Dorf des bündnerischen Bergells, erstmals 1374 erwähnt, vereint die Villa Garbald (1862-1864, Gottfried Semper) und den Roccolo-Turm (2004, Miller & Maranta), nahe dem einstigen grössten Kastanienwald Europas.

Von flussabwärts aus, im warmen Licht des späten Tages: die Maschinenhalle erstreckt sich über dem Rhein unter einem Sheddach, ihre verglaste Fassade gegliedert durch V-förmige Pfosten; links tragen zwei Staumauerpfeiler dunkelgrüne Kabinen mit je zwei runden Öffnungen, und der Übergang auf dem Damm lässt einige Silhouetten erkennen. Das fast reglose grüne Wasser des Flusses spiegelt sie wider.

Laufkraftwerk · Rhein

Kraftwerk Birsfelden

Vier Kaplan-Turbinen unter 12 Metern Gefälle, zwei Schleusen für die Frachtschiffe und über allem ein Weg für Fussgänger und Velos. Zwischen 2006 und 2015 lieferte das Werk im Mittel 570 GWh im Jahr.

Bei Tagesanbruch nimmt die dunkle Pyramide des Matterhorns die Bildmitte ein, zwischen niedrigeren schneebedeckten Graten; der Stellisee, im Vordergrund zwischen zwei Ufern mit kurzem Gras völlig regungslos, spiegelt sie exakt wider, ebenso wie die rosa und goldenen Wolken, die den Himmel durchziehen.

Gipfel · Wallis und Aostatal

Matterhorn

Vier Wände schliessen sich 400 Meter unter der Spitze. Der 100 Meter lange Gipfelgrat trägt zwei Gipfel und bildet die Landesgrenze; die Erstbesteigung von 1865 kostete vier der sieben Männer das Leben.

Blick von oben ins Tal von einem bewaldeten Hang aus: im Vordergrund dunkle Tannen und ein von einem Weg durchzogener Alpweiderücken, im Talgrund das Dorf entlang seiner Strasse, mit dicht gedrängten Dächern inmitten der Wiesen. Links ragt ein noch schneebedeckter Kalksteingrat mit seinen Zacken über die Wälder; rechts steigen grasbewachsene Hänge mit verstreuten Chalets zu weiteren Gipfeln an. Der Himmel füllt das obere Drittel, voller Schönwetter-Cumuluswolken.

Bergdorf · Wallis

Champéry

Der Tourismus begann hier 1857 mit der Eröffnung eines ersten Hotels. Von seiner Kirche von 1725 behielt Champéry einen Turm, den weder Dach noch Helm abschliesst, sondern vier Steinbogen in Kronenform — 1974 unter Schutz gestellt.

Schloss Chillon von Süden gesehen: Seine Türme und der Hauptbau mit Ziegeldächern erheben sich auf einem Felsen am Ufer des Genfersees, gesäumt von einem baumbestandenen Uferweg.

Mittelalterliche Burg · Waadt

Schloss Chillon

Auf einem Kalkfelsen am Rand des Genfersees schichtet Chillon acht Jahrhunderte Besiedlung übereinander: gräflich savoyische Residenz, rund zweihundertsechzig Jahre Berner Vogtei, kantonales Denkmal seit 1798.

Der Rheinfall in voller Breite: die weiße Wassermasse teilt sich um den mit Vegetation bedeckten mittleren Felsen; auf dem Ufer, das die Fälle überragt, steht Schloss Laufen, umgeben von Bäumen in herbstlichen Farben, und eine Brücke überspannt den Fluss flussaufwärts.

Wasserfall · Schaffhausen

Rheinfall

Ein 150 Meter breiter Wasserschleier fällt 23 Meter über eine Schwelle aus Malmkalk. Im Sommermittel liegt der Abfluss bei rund 600 Kubikmetern pro Sekunde.

Ein rot-weißer Zug der Rhätischen Bahn überquert eine niedrige Eisenbrücke am Rand des Lago Bianco, dessen türkisfarbenes Wasser fast das gesamte Bild einnimmt; im Vordergrund säumen hohe goldene Gräser das Ufer, unter einem leicht bewölkten Himmel.

Höchster ganzjährig offener Alpenpass

Berninapass

Auf der Wasserscheide zwischen Schwarzem Meer und Adria liegen am Pass ein Hospiz und zwei Seen, der Lej Nair und der Lago Bianco. Die Strasse entstand 1842-1865 (38 km); die Rhätische Bahn wurde 1908-1910 gebaut.

Drohnen-Luftaufnahme des Dorfes Dardagny am späten Nachmittag: Das Genfer Schloss mit Schieferdach und zentralem Türmchen nimmt die Bildmitte ein, umgeben vom Kirchturm und den Ziegeldächern des Dorfes; ringsum erstrecken sich Rebreihen, bestellte Felder und Gehölze, im flachen Streiflicht, das die Schatten verlängert.

Winzerdorf · Genf

Dardagny

Das grösste Schloss des Kantons Genf, 1723 vom Bankier Jean Vasserot wiederaufgebaut, bildet das Zentrum des Dorfes; 1978 würdigte der Wakkerpreis die Erhaltung des Ortes, der seit 2021 Mitglied der Vereinigung der schönsten Dörfer der Schweiz ist.

Aufsicht auf Diessenhofen von einer Anhöhe des gegenüberliegenden Ufers: der Rhein in einer Schleife, links die gedeckte Holzbrücke, ein Passagierschiff vor dem Quai, die dicht gedrängten Dächer des Städtchens und der Kirchturm in der Mitte, unter einem sommerlichen, von Quellwolken durchzogenen Himmel.

Rheinstädtchen · Thurgau

Diessenhofen

1178 von den Grafen von Kyburg zur Stadt erhoben, hat Diessenhofen seinen mittelalterlichen Grundriss bewahrt, dazu den Siegelturm mit Tierkreiszifferblatt und die gedeckte Holzbrücke, die den Rhein nach Deutschland quert.

Die Häuserfront von Eglisau, von der Brücke aus gesehen: eine Häuserreihe mit roten Holzbalkonen, die in den blauen Rhein abfallen, ein Zwiebelturm in der Mitte der Reihe, der mit Reben bepflanzte Hang darüber und der Fluss, der sich zwischen bewaldeten Hängen entfernt.

Weinstädtchen am Rhein · Zürich

Eglisau

Am Nordufer des Rheins reiht Eglisau seine Häuser dicht am Wasser unter Rebhalden auf. Der zwischen 1916 und 1920 gebaute Stau hob den Fluss um 8,5 Meter und nahm die alte Brücke wie die Häuser am Ufer mit.

Die Eiger-Nordwand von vorne gesehen im Sommer: eine dunkle Kalksteinmauer, durchzogen von geneigten Gesteinsschichten, gekrönt von einer schneebedeckten Gipfelpyramide unter zerfaserten Wolken, mit Grashängen und Firnfeldern am Fuß der Wand.

Gipfel · Berner Alpen

Eiger

Der Eiger trägt seinen Gipfel auf 3967 Meter über Grindelwald. Seine rund 1650 Meter hohe Nordwand wurde erst im Juli 1938 durchstiegen; seit 1912 führt eine Bahn mitten durch den Berg.

Schwarz-weisses Luftbild des Dorfes Endingen, eingebettet in die Mulde eines bewaldeten Tälchens. Die Dächer des alten Dorfkerns drängen sich um eine zentrale Achse, umgeben von Obstgartenreihen und abfallenden Wiesen; im Hintergrund schliesst ein bewaldeter Grat den Horizont ab, unter klarem Himmel. In der oberen linken Ecke der Aufnahme erscheint eine Flugzeugtragfläche.

Historische jüdische Gemeinde · Aargau

Endingen

Ohne katholische oder reformierte Kirche ist die Synagoge das einzige Sakralgebäude des Dorfes, erbaut 1764 und 1852 nach dem Pogrom von 1802 wiedererrichtet. Ruth Dreifuss, 1999 Bundespräsidentin, wurde 1940 hier geboren.

Ein backsteinerner Fabrikschornstein erhebt sich vor einem pyramidenförmigen Berg, der vollständig vom flachen Licht eines Wintersonnenuntergangs vergoldet wird; seine gelb-orange beleuchtete Flanke kontrastiert mit einem blau-violetten Himmel, durchzogen von langen, dünnen Wolkenstreifen. Im Vordergrund Industrie- und Wohngebäude mit schneebedeckten Dächern, umgeben von einem verschneiten Gemüsegarten; eine schmale Mondsichel ist oben rechts am Himmel zu sehen.

Ehemaliges Industriedorf · Glarus

Ennenda

2684 Einwohner, ein Gemeindehaus im Palaststil von 1889-1890, der Chocolatier Läderach: Ennenda, seit 2011 mit Glarus fusioniert, wurde erst vom Handel mit Schiefertischen, dann von der Textilindustrie getragen.

Das rote Wellblechdach eines Holzchalets füllt den Vordergrund, mit einem runden weißen Schornstein darauf; dahinter fällt eine Wiese mit hohem Gras und Wildblumen zu einem bewaldeten Tal hinab, durch das ein von Schneeschmelze weißer Bach schlängelt. Im Hintergrund hebt sich eine Kette felsiger, vergletscherter Gipfel unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken ab, im klaren Licht des Hochsommers.

Autofreies Bergdorf · Bern

Gimmelwald

130 Einwohner im Jahr 2003, ein Walserhaus von 1658, ein bis heute unmöglicher Zugang mit dem Auto: Gimmelwald liegt auf 1367 m zwischen Stechelberg (867 m) und Mürren (1650 m), am Fuss des UNESCO-Gebiets Jungfrau-Aletsch.

Der Aletschgletscher, vom Eggishorn aus gesehen: der Eisstrom, durchzogen von langen parallelen dunklen Streifen, beschreibt eine weite Kurve zwischen schneebedeckten Hängen; im Hintergrund zeichnen sich die Gipfel der Berner Alpen unter einem blauen Himmel ab.

Gletscher · Wallis

Grosser Aletschgletscher

Drei Eisströme treffen sich am Konkordiaplatz zum grössten Gletscher der Alpen. Er fliesst 180 bis 200 Meter im Jahr und verliert bis zu 50 Meter Länge pro Jahr.

Vertikaler Blick auf Wasserhöhe, türkisfarbenes Wasser füllt den gesamten unteren Bildbereich: Die Kalksteinwände der Schlucht verengen sich zu einem schmalen, dunklen Durchgang, moosbewachsen und rechts mit leuchtend grünen Farnen bedeckt, bis hin zu einem schwarzen Spalt ganz oben, der einzigen Lichtöffnung.

Flussschlucht · Berner Oberland

Aareschlucht

1888 wird hier ein Weg für Besucher eröffnet; die elektrische Beleuchtung für Nachtwanderungen stammt von 1912. Die 1400 Meter lange Schlucht erreicht 180 Meter Tiefe und verengt sich stellenweise auf 1 Meter Breite.

Ein Metallsteg klammert sich an die Felswand einer engen, bewaldeten Schlucht und überragt einen türkisfarbenen Wildbach, der zwischen großen Felsblöcken hinabstürzt; der dunkle, moosbewachsene Fels rahmt einen Lichtdurchbruch mit grünem Laub am oberen Bildrand.

Kalkschlucht · Biel, Bern

Gorges de la Suze

1889 wurde dort ein Fussweg angelegt; ab 1927 stand die Schlucht teilweise unter Naturschutz. Der seit 1532 belegte Name Taubenloch bleibt trotz mehrerer konkurrierender Erklärungen ungeklärten Ursprungs.

Der herbstliche Weg zur Verena-Klause schlängelt sich zwischen zwei Kalksteinwänden hindurch, die von kleinen Höhlen durchlöchert sind, unter einem Gewölbe aus rotbraunem und goldenem Laub; im Hintergrund schmiegt sich die weiße Kapelle mit rotem Türmchen an den Fels, umgeben von einem eingezäunten Garten und einer altmodischen Straßenlaterne.

Klausenschlucht · Solothurn

Verenaschlucht

Ende des 18. Jahrhunderts vom französischen Diplomaten Louis Auguste Le Tonnelier de Breteuil zum romantischen Garten gestaltet, ist die Schlucht im ISOS verzeichnet, die Einsiedelei ein Kulturgut der Klasse A.

Ein Lichtstrahl fällt fast senkrecht zwischen die hohen dunklen Wände der Taminaschlucht, beleuchtet die moosbewachsene Felswand und das Kiesbett des Wildbachs; ein kleiner Holzunterstand ist auf einem Vorsprung am Fuß der Spalte eingebettet.

Kalkschlucht · St. Gallen

Gorges de la Tamina

Zwischen Pfäfers und Bad Ragaz hat die Tamina in 15 000 Jahren eine 8,4 km lange Schlucht ausgewaschen, die von Naturbrücken überspannt wird; an ihrem Ende speist eine seit 1350 genutzte, 36,6 °C warme Quelle heute die Bäder von Bad Ragaz.

Holzsteg mit Geländer, der die Trientschlucht über leuchtend türkisfarbenem Wasser überquert, zwischen zwei moosbewachsenen Felswänden; im Hintergrund ein weiterer Steg und ein über die Schlucht gespanntes Sicherheitsnetz.

Alpenschlucht · Wallis

Gorges du Trient

Zwischen den Gemeinden Salvan, Vernayaz und Martigny hat der Trient eine 2 km lange Schlucht durch Moränenablagerungen, Amphibolit, Kalkstein und Schiefer gegraben; zwei Brücken säumen den Weg, der bis zum Wasserfall Pissevache führt.

Ein orangefarbener Triebwagen der Gornergratbahn überquert eine kleine, verschneite Steinbrücke zwischen den Fahrleitungen und ihren Metallmasten; dahinter steigen die weißen Hänge des Gornergrats zum Matterhorn empor, einer dunklen, schneebedeckten Pyramide, die über der Kette thront, unter einem Abendhimmel mit rosa Wolkenstreifen.

Gipfelgrat · Wallis

Gornergrat

Von diesem Grat auf 3133 Metern liegen über zwanzig Alpengipfel von mehr als 4000 Metern zugleich im Blick. Seit 1898 führt eine Zahnradbahn herauf, und zwei Hoteltürme beherbergen Observatorien.

Schloss Gottlieben, mit heller Fassade mit gezinnten Giebeln und zwei Türmchen mit roten Kegeldächern, steht am Ufer des Seerheins hinter einem Vorhang aus Trauerweiden und Bäumen mit rosa und grünem Laub; sein Spiegelbild zieht sich über das ruhige Wasser, unter einem Sommerhimmel voller großer Kumuluswolken.

Ort am Seerhein · Thurgau

Gottlieben

1251 liess Bischof Eberhard von Waldburg den Flecken befestigen. Sein Schloss diente als Gefängnis: 1415, während des Konstanzer Konzils, wurden Jan Hus und Gegenpapst Johannes XXIII. dort festgehalten.

Blick auf das Städtchen Grandson vom gegenüberliegenden Ufer des Neuenburgersees, am späten Nachmittag: Das mittelalterliche Schloss mit runden Türmchen und rotem Dach überragt das Ufer, umgeben von den Dorfdächern und dem spitzen Kirchturm des Tempels; im Hintergrund erstreckt sich ein bewaldeter Hang im goldenen Licht, und im Vordergrund fliegt ein Vogel über das ruhige Wasser.

Historisches Städtchen · Waadt

Grandson

Das Schloss von Grandson im Zentrum des Städtchens überragt die Ufer des Neuenburgersees, wo die Eidgenossen Karl den Kühnen am 2. März 1476 besiegten; Grandson gehört seit 2016 zu den schönsten Dörfern der Schweiz.

Bauernhof in Grandvillard: ein rundbogiges Steinportal unter einem Ziegelschleppdach, eine Kletterrose auf einer Holzpergola und ein alter Steintrog vor einem schmiedeeisernen Gitter; im Hintergrund die weisse, ziegelgedeckte Fassade des Hauses und ein Gipfel der Freiburger Voralpen unter einem Sommerhimmel.

Geschütztes Dorf · Greyerz

Grandvillard

1388 von der Mainmorte losgekauft, erhielt die Gemeinde 1439 ihren Freiheitsbrief. Die heutige Kirche wurde 1603 geweiht, die Brücke über die Saane 1641 gebaut. Seit 2019 gehört Grandvillard zur Vereinigung Die schönsten Dörfer der Schweiz.

Das Dorf, gesehen vom Fuß seines Hanges, im Hochsommer: im Vordergrund zwei geschwärzte hölzerne Speicherbauten (Raccards) auf ihren Pfählen und runden Steinplatten, über Gemüsegärten; dahinter staffeln sich die Lärchenholzhäuser, ihre Balkone voller roter Geranien, bis hin zum weißen, spitzen Kirchturm und dem hohen Missionskreuz, das über die Dächer hinausragt. Rechts der bewaldete Hang des Val d'Anniviers und ein Felsgrat unter einem wolkenlosen blauen Himmel.

Wallis · Val d'Anniviers

Grimentz

Grimentz hält sich auf 1572 Metern am Hang über dem Val d'Anniviers. Raccards auf Stelzen stehen neben der Maison Bourgeoise von 1550, in deren Kellern der Gletscherwein reift.

Der Eingang zur Grotte aux Fées am Fuß einer von Efeu und Büschen überwucherten Felswand: ein kleiner Holzunterstand mit schrägem Dach schützt den Zugang am Ende eines von einem weißen Geländer gesäumten Pfades, unter klarem Sommerhimmel.

Schauhöhle · Wallis

Grotte aux Fées

Am 15. August 1864 dem Publikum geöffnet, folgt der ausgebaute Gang dem Fels über 504 Meter und endet unter einem 77 Meter hohen Fall. Dahinter liegt ein Netz von 3630 Metern, das die Armee zwischen zwei Walliser Forts verlängert hat.

In einer engen Galerie der Grotten von Vallorbe hängen Stalaktiten von der Felsdecke über einem Besucher mit Stirnlampe, der sich zu den Sinterformationen hinunterbeugt; der Boden ist mit einem Betonweg entlang der Wand angelegt, unter warmem Licht.

Karsthöhle · Waadt

Grottes de Vallorbe

Die Orbe verlässt den Lac de Joux, verschwindet im Kalk und tritt 4,8 Kilometer weiter in Vallorbe wieder aus. Ihr unterirdischer Lauf misst 2980 Meter bei 228 Metern Gefälle; ein Drittel des bekannten Netzes begeht man in einer Stunde.

Blick auf Gruyères und sein Schloss, das auf einem grünen, von Wällen umgebenen Hügel thront, mit den schneebedeckten Gipfeln der Freiburger Voralpen, die sich am Horizont unter einem von Wolken durchzogenen blauen Himmel abzeichnen.

Mittelalterliches Städtchen · Freiburg

Gruyères

2339 Einwohner, ein Schloss aus acht Jahrhunderten Baugeschichte, ein Museum für tibetische Kunst und eines für H. R. Giger: Gruyères liegt auf einem Felssporn, dessen Gemeindegebiet zwischen 693 und 2002 Metern liegt.

Luftaufnahme der Siedlung Halen: Die Flachdach-Reihenhäuser reihen sich terrassenförmig in der Senke eines dicht bewaldeten Tals aneinander, fast verborgen unter dem Blätterdach.

Reihenhaussiedlung · Bern

Halen

78 Wohnungen und 5 Ateliers in drei terrassierten Zeilen, unverputzter Sichtbeton, durch Mauern geschlossene Gärten: Die Siedlung Halen von Atelier 5 gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung.

Aufsicht auf Heiden und den Bodensee: im Vordergrund die Dächer des Ortes und ein roter Zahnradbahnzug, dahinter die blauen Wasser des Sees, mit einigen Segelbooten übersät, die sich bis zum gegenüberliegenden Ufer erstrecken.

Dorf · Appenzell Ausserrhoden

Heiden

Ein Flecken mit 4383 Einwohnern, gestaffelt zwischen 400 und 790 Metern, seit 1848 Kurort und über eine Zahnradbahn mit dem Seeufer verbunden. Henri Dunant verbrachte hier seine letzten achtzehn Jahre.

Blick auf die saftig grünen Alpweiden von Hemberg, übersät mit einzelnen Bauernhöfen, mit der schneebedeckten Kette des Säntis und des Alpsteins, die sich am Horizont unter blauem Himmel erhebt.

Bergdorf · St. Gallen

Hemberg

Seit 1526 paritätisch, liess Hemberg Katholiken und Reformierte zweieinhalb Jahrhunderte lang im selben Gebäude Gottesdienst halten, bis zu den beiden Kirchen von 1779 und 1782. Der Ort reicht von 709 bis 1139 Meter.

Blick von den Höhen des Städtchens Hermance, über Ziegeldächer und eine Trauerweide hinweg, mit einer Antenne, die aus den benachbarten Dächern herausragt, auf den ruhigen Genfersee und das gegenüberliegende, von Hügeln gesäumte Ufer, unter klarem Himmel.

Mittelalterliches Städtchen · Genf

Hermance

Eine von den Herren von Faucigny angelegte Neustadt: Hermance bewahrt seine Ringmauer, den um 1337-1338 errichteten Rundturm und einen Hafen mit 159 Plätzen. Bis zum Turiner Vertrag von 1816 savoyisch, misst die Gemeinde 1,44 km².

Ein Fünfergespann, drei Apfelschimmel und zwei Braune, zieht eine gelb-schwarze Postkutsche auf einer Schotterstraße, die zum Talboden des Urserentals hinabführt; zwei Postillione in roter Weste und schwarzem Hut halten die Zügel. Rechts erhebt sich der quadratische Turmruine von Hospental auf einer grasbewachsenen Kuppe über den Dächern des Dorfes; im Hintergrund schließen Felsgrate und Firnfelder das Tal unter einem wolkenlosen blauen Himmel ab.

Gottharddorf · Uri

Hospental

182 Einwohner, ein Turm aus dem 13. Jahrhundert ohne Böden, Holzhäuser, die nach dem Brand von 1669 wieder aufgebaut wurden: Hospental liegt dort, wo zwei Bäche sich zur Reuss vereinen.

Zur blauen Stunde hebt sich die kleine bewaldete Insel Brissago vom ruhigen Lago Maggiore ab: die erleuchteten Fenster einer Villa durchbrechen das Laub, und ihre goldenen Spiegelungen ziehen sich über das Wasser, unter einem von rosafarbenen Wolken durchzogenen Himmel.

Garteninseln · Tessin

Brissago-Inseln

San Pancrazio, die grosse, trägt einen subtropischen Garten und ist per Schiff erreichbar. Sant'Apollinare, die kleine, bleibt geschlossen und bewahrt die Ruine einer romanischen Kirche. Der Kanton Tessin und fünf Partner kauften sie 1949.

Von einem bewaldeten Grat aus stürzt der Blick auf den türkisfarbenen Brienzersee, dann auf die von der Aare durchzogene Ebene von Interlaken, bevor die steile Bergwand den Horizont unter einem wolkenverhangenen Himmel schliesst.

Stadt · Berner Oberland

Interlaken

Eine Gemeinde mit 6123 Einwohnern auf einem flachen, vier Kilometer breiten Landstreifen zwischen zwei Seen. Der lateinische Name stammt erst von 1891: Zuvor hiess sie Aarmühle, die Mühle an der Aare.

Von den Felsen des Jungfraujochs aus klammert sich ein Gebäude mit Betonwänden und Holzverkleidung, weitgehend verglast, an die Felswand; darunter erstreckt sich der lange weisse Strom des Aletschgletschers, umrahmt von schneebedeckten Gipfeln, unter einem von Wolken durchzogenen blauen Himmel.

Bahnpass · Berner Alpen

Jungfraujoch

Die 1893 von Adolf Guyer-Zeller vorgeschlagene und 1912 vollendete Bahn erreicht nach 7,1 km Tunnel unter Eiger und Mönch 3454 Meter. Zwischen 2017 und 2019 zählte die Station jährlich über eine Million Besucher.

Schräge Schwarz-Weiss-Luftaufnahme im flachen Licht des späten Nachmittags: Ein steiler bewaldeter Hang nimmt die rechte Bildhälfte ein, eine geneigte Bahn führt diagonal vom Seeufer bis oben links hinauf. Weiter unten fällt eine mit Obstbäumen übersäte abschüssige Wiese zu einigen einzelnen Chalets ab, dann zu einer Gruppe von Gebäuden am Wasser, wo ein Boot an einem Steg vertäut ist; im Vordergrund erstreckt sich ruhig der See.

Seedorf · Nidwalden

Kehrsiten

Das Dorf, auf 483 m Höhe und mit eigener Postleitzahl (6365), zählte in den 1950er Jahren mehrere Seehotels — das Baumgarten, das Seeblick, das Wilhelm Tell —, dokumentiert durch Luftaufnahmen der ETH-Bibliothek.

Untersicht auf die Kirche St. Peter und Paul in Sarnen, im Ortsteil Kirchhofen: Ihre beiden Zwiebeltürme heben sich vor einem grossen, wolkenverhangenen Himmel ab, mit einem Alpengipfel im Hintergrund und einigen Dorfdächern am Fuss des Gebäudes.

Historisches Quartier · Obwalden

Kirchhofen

Eine seit 1534 bezeugte Mühle dient hier bis heute als Restaurant; Graf Ulrich von Lenzburg hatte seine Rechte an der Kirche von Sarnen und am «Unteren Hof» dem Kloster Beromünster abgetreten – dessen Name gab dem Quartier später den seinen.

Hochformataufnahme von einem Wanderweg auf der Kleinen Scheidegg: Ein Pfad führt zwischen grünen Hängen hinab zu Berggebäuden und der Bahnlinie, gegenüber der imposanten Eiger-Nordwand, die den Horizont beherrscht.

Bahnpass · Berner Oberland

Kleine Scheidegg

Der Pass trennt nur die beiden Arme der Lütschine — daher der Name kleine Wasserscheide. Von hier zeigen sich auf einmal der Eiger auf 3967 Metern, der Mönch auf 4110 und die Jungfrau auf 4158. Das erste Hotel entstand 1840.

Winterliche Luftaufnahme von La Chaux-de-Fonds: Unter tiefblauem Himmel erstreckt sich die Stadt mit ihren langen parallelen Strassen am Grund eines vollständig verschneiten Tals, die weissen Dächer bilden ein regelmässiges Raster zwischen den Weiden und Tannenwäldern des Jura, am fernen Horizont schliesst ein Nebelmeer den Blick ab.

Uhrmacherstadt · Neuenburg

La Chaux-de-Fonds

Auf knapp 1000 Metern, in einem Tal ohne Oberflächenwasser, kreuzen sich die Strassen im rechten Winkel. Die Aufnahme von 2009 würdigt kein Bauwerk, sondern einen Plan: den einer Stadt, in der Werkstatt und Wohnung dasselbe Haus teilten.

La Neuveville von oben, vom Rebberg aus, in der Abenddämmerung gesehen: Die braunen Dächer der Altstadt und die beiden Kirchtürme drängen sich am Ufer des Bielersees, dessen blasses Wasser vom Heidenweg-Damm durchquert wird; in der Ferne schließt unter einem rosa-grauen Himmel die schneebedeckte Alpenkette den Horizont ab. Eine große Föhre steht im linken Vordergrund.

Mittelalterstädtchen · Bielersee

La Neuveville

Gepflasterte Gassen, Brunnen und farbige Läden zwischen Wasser und Reben. Der Schlossberg hält den Felsvorsprung über den Dächern; vor den Mauern bewahrt die Blanche-Église Fresken des 14. und 15. Jahrhunderts.

Asphaltierte Strasse des Städtchens Laufen in vertikaler Perspektive, gesäumt von Fassaden in Pastelltönen — rosa, mandelgrün, ocker — mit Fensterläden und Schildern; einige Passanten und die Tische eines Cafés beleben den Gehsteig unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.

Stadt an der Birs · Baselland

Laufen

Nachdem es 1974 den Beitritt zum Kanton Jura abgelehnt hatte, entschied sich Laufen 1994 für Basel-Landschaft; die von zwei Toren geschlossene Hauptstrasse säumt die ab 1698 erbaute Kirche St. Katharina.

Blick auf Lausanne vom Crêt de Montriond aus: Die Ziegeldächer der Stadt staffeln sich hangabwärts bis zum Genfersee, dessen Ufer in der Ferne vor der Alpenkette glitzert, unter klarem Himmel.

Stadt am Hang · Genfersee

Lausanne

Auf drei Hügeln über dem Genfersee gebaut, steigt Lausanne ohne Unterbruch. Ihre Kathedrale, zwischen 1170 und 1230 errichtet, ist die bedeutendste gotische der Schweiz; seit 1915 sitzt hier das Internationale Olympische Komitee.

Gepflasterte Strasse des Städtchens Le Landeron unter tiefblauem Himmel: links ein rot-weisser Wappenbrunnen vor einer weissen Fassade, dann eine Reihe von Häusern in Pastelltönen — gelb, ocker, mandelgrün — bis zum Rathaus mit überhängendem Giebel und gotischen Bogentüren, an dem mehrere Fahrräder lehnen.

Befestigter Ort · Neuenburg

Le Landeron

Katholisch geblieben, während der Kanton Neuenburg zwischen 1530 und 1562 reformiert wurde, verdankt Le Landeron seine Glaubensenklave dem Rückhalt seiner seit 1449 vertraglich verbundenen Solothurner Bundesgenossen.

Panorama des Weilers Le Pont vom Ufer aus, am nördlichen Ende des Lac de Joux: Eine Reihe weisser und brauner Häuser säumt das Kiesufer, im Vordergrund zwei an Bojen vertäute Boote, ein bewaldeter Hügel und dahinter ein kahler Gipfel schliessen den Horizont unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken ab.

Weiler am Lac de Joux · Waadt

Le Pont

Auf einem einst Champ du Port genannten Gut gab eine im 17. Jahrhundert von Le Lieu und Le Chenit erbaute Brücke dem Weiler seinen Namen. Die Eisenbahn brachte französische Familien; 1900-1901 entstand das Grand Hôtel.

Der Dorfbrunnen von Lessoc, überdacht von einem breiten, glockenförmigen Schindeldach, das von vier Steinpfeilern getragen wird, steht auf dem gepflasterten Platz vor Häusern mit grünen Fensterläden und blühenden Blumenkästen; im Hintergrund zeichnen sich die Freiburger Voralpen unter einem Abendhimmel mit rosa Wolkenstreifen ab.

Greyerzer Dorf · Freiburg

Lessoc

Seit 1115 bezeugt, löste sich Lessoc erst 1643 von der Pfarrei Grandvillard. Kirche und der achteckige Brunnen von 1796 bestehen aus dem vor Ort gebrochenen grauweissen, grün geäderten Kalkstein, dem «Marmor» von Lessoc.

Die Hauptgasse von Lichtensteig am Ende des Tages, im goldenen Streiflicht: bemalte Fassaden mit farbigen Fensterläden und Arkaden auf Steinpfeilern im Vordergrund; in der Mitte krönt ein goldener Zwiebelturm mit rotem Kegeldach das ehemalige Bezirksgebäude; die gepflasterte Straße fällt hinab zu weiteren alten Häusern.

Mittelalterliches Städtchen · St. Gallen

Lichtensteig

1228 erstmals erwähnt, erhielt die Stadt ab 1400 Freiheitsbriefe. Die Grafschaft ging 1468 an die Fürstabtei St. Gallen über, die dort bis 1798 ihren Landvogt einsetzte. Wakkerpreis 2023, seit 2016 Mitglied der schönsten Schweizer Dörfer.

Ein roter Zug der Rhätischen Bahn nimmt, von oben gesehen, die Schleife des Kreisviadukts von Brusio: Die übereinanderliegenden Steinbögen tragen die Gleise auf zwei Ebenen zwischen grünen Wiesen und Gehölzen mit goldenem Herbstlaub.

Graubünden · UNESCO-Welterbe

Berninabahn

Von St. Moritz nach Tirano überqueren 60,688 Meterspur-Kilometer den Berninapass auf 2253 Metern. Keine Zahnstange: allein Adhäsion, bei Steigungen bis 7 %.

Kolorierte historische Luftaufnahme von Leuk: Der Ort liegt auf einem bewaldeten Vorsprung, seine Häuser mit braunen Dächern und der spitze Kirchturm gruppieren sich um ein quadratisches Wehrhaus mit Türmchen, zwischen terrassierten Weinbergen und einem Nadelwaldhang; im Vordergrund durchquert eine kurvenreiche Strasse das Dorf.

Mittelalterlicher Ort · Oberwallis

Leuk

515 erstmals erwähnt, bewahrt Leuk sein Bischofsschloss, seine gotische Kirche und sein Beinhaus. Die 55,36 km² grosse Gemeinde hält beide Rhoneufer und umfasst den Pfynwald und den Schuttkegel des Illgrabens.

Leicht erhöhter Blick auf das befestigte Anwesen Löwenburg: Ein langes, weiss getünchtes Gebäude mit braunem Ziegeldach, durchbrochen von Reihen verschalter Fenster, erstreckt sich zu einer Kapelle mit Strebepfeilern und einem Eckturm; ein von einem Kiesweg durchzogener Rasen lenkt den Blick auf das Ensemble, unter klarem blauem Himmel, mit einigen Bäumen rechts im Bild.

Weiler und Ruine · Jura

Löwenburg

Der Weiler Löwenburg, einziger deutschsprachiger Teil der Gemeinde Pleigne, vereint eine im 10. Jahrhundert gegründete Burgruine mit einem Wehrhof aus dem 16. Jahrhundert; die Christoph Merian Stiftung Basel restauriert ihn seit 1956.

Die Kapellbrücke mit ihrem achteckigen Wasserturm überspannt die Reuss in der Abenddämmerung; die Lichter der Luzerner Altstadt mit ihren schneebedeckten Dächern spiegeln sich im ruhigen Wasser unter einem blauen Winterhimmel.

Altstadt und gedeckte Brücke · Luzern

Luzern, Altstadt und Kapellbrücke

1332 trat Luzern als erste Stadt der Eidgenossenschaft bei; entlang der Reuss reihen sich eine Holzbrücke von 1333, ein älterer achteckiger Wasserturm und 870 Meter Ringmauer mit neun Türmen.

Schmiedeeisernes Tor, geöffnet zum Ufer des Luganersees, im Gegenlicht aufgenommen, die tiefstehende Sonne strahlt zwischen den beiden Steinpfeilern hindurch; in der Ferne beherrscht die bläuliche Silhouette des Monte San Salvatore die Stadt und das ruhige, das Licht spiegelnde Wasser des Sees.

Stadt am See · Tessin

Lugano

Als drittgrösster Finanzplatz des Landes war Lugano 1956 Gastgeberin des ersten Eurovision Song Contest und zählt seit den Fusionen von 2004, 2008 und 2013 eine Agglomeration von rund 150 000 Einwohnern am Ufer des Luganersees.

Kolorierte historische Luftaufnahme des Engadins bei Madulain: Das Dorf reiht sich entlang des Inn, der sich zwischen den Wiesen schlängelt, überragt von bewaldeten Hängen und einer Kette felsiger Gipfel unter einem Sommerhimmel.

Dorf · Oberengadin, Graubünden

Madulain

1137/1139 erstmals als Madulene erwähnt, wird das Dorf von der Ruine der Burg Guardaval überragt, die 1251 für den Bischof von Chur erbaut wurde. Madulain trat 2018 der Vereinigung Les Plus Beaux Villages de Suisse bei.

Das Turmhaus von Malans, eine ehemalige befestigte Wohnstätte mit Zinnen, erhebt sich inmitten von Rebterrassen; im Hintergrund überragt der bewaldete Fläscherberg das Tal unter einem Sommerhimmel.

Winzerdorf · Graubünden

Malans

Der Dorfkern und Schloss Bothmar, dessen Mitteltrakt aus dem 16. Jahrhundert stammt, sind Kulturgüter von nationaler Bedeutung. Die gotische Kirche von 1469 erhielt 1773 Rokokostuck; das Rathaus bewahrt eine Ratsstube von 1685.

Das Jungfraumassiv, von einem benachbarten Gipfel aus gesehen: im Vordergrund hebt sich ein grüner Grasgrat vor der Fels- und Gletscherwand ab, durchzogen von Firnfeldern und Hängegletschern, die von den Graten herabziehen; rechts zeichnet sich eine dunklere Felsspitze vor einem blauen, mit großen weißen Wolken übersäten Himmel ab.

Gipfel · Berner Alpen

Jungfrau

Der Berg überragt Lauterbrunnen, Grindelwald und den Thunersee. Seit 1912 führt eine Zahnradbahn auf das Jungfraujoch, über 3400 Meter hoch. Das Gebiet Jungfrau-Aletsch steht seit 2001 auf der Welterbeliste.

Die ockerfarbene Fassade der Dorfkirche von Meride, flankiert von ihrem Glockenturm mit Zwiebelhelm und einer Statue in einer Nische über dem Portal; auf dem nassen gepflasterten Platz, der den Abendhimmel spiegelt, ein Steinbrunnen und Blumentöpfe vor dem Eingang, rechts ein Baum.

Dorf · Tessin

Meride

Schon 852 erwähnt, lebte Meride lange vom Weggang seiner Stuckateure und Kunstmaler nach Nordeuropa. Das Gebiet reicht bis auf den Gipfel des Monte San Giorgio, seit 2003 Welterbe wegen seiner Fossilien.

Nahaufnahme des Gipfelgrats des Mönchs: Schnee und zerklüftetes Eis bedecken die Felswand, eine Wolkenfahne streift den Grat unter blauem Himmel.

Berner Alpen · 4110 m

Mönch

Mittleres Glied der Reihe Eiger–Mönch–Jungfrau, 4110 Meter hoch. Die Südseite lehnt am Jungfraufirn, einer Zunge des Aletschgletschers; der Name soll von einer Pferdeweide stammen, nicht von einem Mönch.

Luftaufnahme von Morcote: die am Ufer des Luganersees aufgereihten Häuser, die Kirche Santa Maria del Sasso mit ihrem Glockenturm am bewaldeten Hang oberhalb des Dorfes.

Tessin · Luganersee

Morcote

Morcote reiht sich am Ufer des Luganersees auf, gegenüber Italien. Über den Dächern steht die Kirche Santa Maria del Sasso; dazwischen eine Treppe mit 404 Stufen und ein Friedhof von 1750.

Blick von oben auf die Altstadt von Moudon von den Höhen des Schlosses aus: der spitze Turm der Kirche Saint-Étienne überragt die braunen Ziegeldächer der mittelalterlichen Stadt, die sich an einen bewaldeten Hügel schmiegt; im Vordergrund links ein Stück Schlossmauer und ein schmiedeeisernes Geländer; weiter unten fliesst die Broye an der Unterstadt mit ihren neueren Gebäuden vorbei, überquert von einer Strassenbrücke.

Festungsstädtchen an der Broye · Waadt

Moudon

Amadeus I. von Genf errichtete hier um 1127 ein Castrum; die Savoyer verlegten um 1260 die waadtländer Vogtei hierher. Unter Bern ab 1536 bewahrt die Stadt ihren mittelalterlichen Kern, heute ISOS-Ortsbild, über dem Fluss.

Das Valle di Muggio von oben, vom Hang des Monte Generoso aus gesehen: Zwei Dörfer mit dicht gedrängten Dächern staffeln sich übereinander an der Talflanke, ihre Kirchtürme im Vordergrund, umgeben von grünen Wiesenterrassen; Nebelschwaden steigen aus den rotbraunen Spätherbstwäldern auf, die den Rest der Hänge bedecken, und das Streiflicht hebt die hellen Fassaden vom dunklen Hang ab.

Dorf · Valle di Muggio, Tessin

Muggio

852 erwähnt, gab es dem Muggiotal seinen Namen. Im 15. Jahrhundert schnitzten seine Handwerker die langen Ruder für die Flotte des Herzogtums Mailand; die Kirche San Lorenzo wurde 1760 neu gebaut.

Luftaufnahme des Dorfes Mürren, dessen Chalets über eine breite grasbewachsene Balkonterrasse oberhalb des tiefen, bewaldeten Lauterbrunnentals verstreut liegen, gegenüber einer Kette schneebedeckter Gipfel unter einem von goldenen Wolken durchzogenen Himmel.

Autofreies Dorf · Berner Alpen

Mürren

Überragt vom Schilthorn (2970 m), zählt Mürren zu den frühesten Zentren des alpinen Skisports: Der Downhill Only Club prägte hier die Disziplin, und Arnold Lunn erfand 1922 den Slalom. Erreichbar nur mit Seilbahn und Bahn.

Das Dorf Neunkirch, eingebettet zwischen Weizenfeldern und Obstgärten, mit seinem goldenen Zwiebelturm, der über den Dächern aufragt, umrahmt von bewaldeten Hügeln unter einem Sommerhimmel mit großen Wolken.

Geplantes Landstädtchen · Schaffhausen

Neunkirch

Zerstört und in einem Zug wieder errichtet, hat es sein Rechteck aus vier parallelen Gassen behalten. Lange bei den Bischöfen von Konstanz, wurde es 1525 für 8500 Gulden an Schaffhausen verkauft.

Das Dorf Niedergesteln, geschmiegt an den Fuß einer riesigen, von Rinnen durchzogenen Felswand, mit seinem spitzen Kirchturm, der über den grauen Dächern inmitten der Wiesen und Obstgärten des Rhonetals aufragt, in einer weichen, historischen Tönung.

Walliser Dorf · Westlich Raron

Niedergesteln

Der Name kommt vom lateinischen castellum: Ein steinernes Kastell bewachte hier die alte Strasse am rechten Ufer. 1384 zerstörten die Walliser Zenden die Burg; 1790 kauften die Untertanen deren Rechte zurück.

Eine ansteigende Gasse in gerader Flucht zwischen zwei Reihen dunkelbrauner Holzhäuser mit geöffneten Fensterläden, die zu einer kleinen Holzkirche mit spitzem Türmchen führt, unter einem wolkenlosen blauen Himmel.

Walsersiedlung · Graubünden

Obermutten

Seit 2017 Teil von Thusis, liegt Obermutten auf 1864 Metern am Hang des Muttnerhorns. Ein Brand zerstörte 1946 siebzehn Häuser; das Dorf gelangte 2011 zu unerwarteter Berühmtheit in den sozialen Medien.

Unter einem tiefblauen Winterhimmel gleitet eine dunkle Seilbahnkabine, an ihren Kabeln hängend, durch die linke Bildhälfte; in der Mitte ist die Bergstation aus Beton in den verschneiten Felsgrat des Kleinen Matterhorns eingebettet, und rechts erhebt sich ein Stahlmast im vom Wind aufgewirbelten Schnee.

Gipfel · Wallis

Klein Matterhorn

Die Angaben schwanken zwischen 3882 und 3883 Metern; die italienische Grenze liegt gut einen Kilometer entfernt. An der Nordflanke steht auf 3820 Metern eine Bergstation, von der ein 160 Meter langer Stollen den Berg durchquert.

Von der Schlossterrasse aus nimmt der grosse runde Turm mit Kegeldach die rechte Bildhälfte ein, vor dem langen weiss verputzten Gebäude; darunter breiten sich die braunen und roten Dächer der Altstadt von Porrentruy aus, der helle Kirchturm, und dahinter die bewaldeten Hügel des Juras unter einem blassblauen Sommerhimmel.

Stadt · Ajoie, Kanton Jura

Porrentruy

Von der Reformation aus Basel vertrieben, liessen sich die Fürstbischöfe nach 1528 in Pruntrut nieder; ihre angeblich vorläufige Residenz hielt bis 1828. Schloss, Jesuitenkollegium, Hôtel-Dieu und steinerne Brunnen geben davon das Mass.

Die Fondation Beyeler in Riehen: ein langer Pavillon mit rötlichen Steinpfeilern, gekrönt von einem schwebenden Glasdach, erstreckt sich hinter einem Garten mit Bäumen in Herbstfarben.

Grenzgemeinde · Basel-Stadt

Riehen

22 534 Einwohner auf 10,86 km², ein Viertel Wald, ein Viertel Feld und eine deutsche Grenze, die sich im Norden um sie legt: Riehen ist ebenso grosses Dorf wie Vorort von Basel.

Von einer überragenden Alp aus reicht der Blick über den Vierwaldstättersee, umgeben von bewaldeten Graten und bläulichen Gipfeln am Horizont; im Vordergrund rahmen abschüssige Weiden und der Zweig eines Nadelbaums die Szene.

Berg · Schwyz und Luzern

Rigi

Rigi Kulm ragt 1797 Meter über Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee. Der Name kommt von den Fels- und Grasbändern, die den Gipfel umgeben; die Zahnradbahn fährt seit 1871 hinauf, als erste Europas.

Die ehemalige Abteikirche von Romainmôtier, gesehen von Südwesten an einem Sommernachmittag: der hohe Giebel aus goldgelbem Stein, gegliedert von einem Fries aus Blendarkaden, wird von einem langen schrägen Strebepfeiler gestützt; dahinter reihen sich das niedrige Kirchenschiff, die Galerie gotischer Bögen und der quadratische Glockenturm mit Zwillingsfenstern, gekrönt von einer Schieferspitze, vor einem blauen Himmel voller großer weißer Wolken und einem bewaldeten Hügel.

Cluniazenserdorf · Waadt

Romainmôtier

Die ehemalige Abteikirche St. Peter und Paul überragt einige abschüssige Gassen im Grund des Nozon-Tals. Um 929 an Cluny gegeben, ist die romanische Kirche heute reformierter Tempel und Kulturgut von nationaler Bedeutung.

Das Grand Chalet von Rossinière, ein weitläufiges braunes Holzgebäude mit grauem, breitflächigem Dach, dessen Fassaden von Fensterreihen mit gelben Läden durchbrochen sind, umgeben von Tannen vor den Bergen.

Dorf im Pays-d'Enhaut · Waadt

Rossinière

Das Grand Chalet, 113 Fenster, für David Henchoz zwischen 1752 und 1756 erbaut, beherbergte den Maler Balthus bis zu dessen Tod 2001. Ende 2024 zählt Rossinière 499 Einwohner; die Bevölkerung wuchs seit 2010 um 4,1 %, gegenüber 18,6 % im Kanton Waadt.

Die romanische Kirche von Rougemont: der achteckige Glockenturm mit sägezahnförmigem Gesims und spitzer Turmspitze überragt das braun gedeckte Kirchenschiff, angrenzend an ein benachbartes landwirtschaftliches Gebäude, unter blassblauem Himmel.

Dorf im Pays-d'Enhaut · Waadt

Rougemont

Um 1073-1085 um ein Cluniazenserpriorat gegründet, bewahrt Rougemont eine romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert und Chalets mit beschrifteten Fassaden; seit 2017 Mitglied der schönsten Dörfer der Schweiz.

Die steinernen Überreste des Klosters Rüeggisberg, romanische Arkaden und Mauerreste, die sich auf einem grünen Rasen erheben, mit bewaldeten Hügeln am Horizont unter blauem Himmel.

Dorf und Cluniazenserpriorat · Bern

Rüeggisberg

Um die Mitte des 11. Jahrhunderts von zwei durch Abt Hugo von Cluny entsandten Mönchen gegründet, blieb das 1075 bezeugte Priorat Rüeggisberg bis zu seiner Aufhebung 1484 unvollendet.

Das mittelalterliche Dorf Saillon, das sich an seinen Hang klammert, überragt von seinem runden Turm, mit den schneebedeckten Gipfeln der Walliser Alpen, die sich hinter Wolken abzeichnen, über Obstgärten und Weinbergen.

Mittelalterlicher Flecken · Wallis

Saillon

Der Bergfried steht ausserhalb der Mauern: Der Burghügel war zu schmal für ihn. Unten lieferte der Steinbruch ab 1873 einen gebänderten Marmor, den Charles Garnier im Jahr darauf in der Pariser Oper verlegen liess.

Sommerliche Aufsicht auf Saint-Maurice, aufgenommen von einem hohen Punkt im Süden: die Stadt nimmt die schmale Ebene zwischen der smaragdgrünen Rhone, links von Grasböschungen gesäumt, und einer steilen Kalksteinwand rechts ein, die von einem Straßentunnel durchbrochen wird; in der Mitte heben sich die Türme der Abtei und der Stadt zwischen den Dächern ab; in der Ferne, unter klarem blauem Himmel, überragt ein scharfer Felsgipfel — die Dents du Midi — das Tal.

Riegel an der Rhone · Wallis

Saint-Maurice

Als Etappe der Via Francigena bereits 990 erwähnt und vom Gouverneursschloss samt Brücke aus dem 12. Jahrhundert verriegelt, brannte die Stadt 1693 nieder, bevor sie 1798 als erste im Wallis einen Freiheitsbaum pflanzte.

Das Dorf Saint-Saphorin, eingebettet zwischen den terrassierten Weinbergen von Lavaux und dem Genfersee, geschart um seinen Kirchturm, mit der Alpenkette, die sich im Hintergrund jenseits des Sees erhebt.

Winzerdorf · Waadt

Saint-Saphorin

Das ursprüngliche Dorf am Wasser wurde 563 durch den Bergsturz von Tauredunum zerstört. Höher wieder aufgebaut, sammelte es sich um eine zwischen 1517 und 1521 errichtete Kirche, deren Untergrund römische Reste birgt.

Die mittelalterliche, mehrbogige Brücke von Saint-Ursanne überspannt den grün fließenden Doubs, vor den Häusern mit Ziegeldächern und dem Turm der Altstadt, die an einen bewaldeten Hang des Juras gelehnt sind.

Mittelalterliches Städtchen · Jura

Saint-Ursanne

Um eine Benediktinerabtei entstanden, bewahrt es seine romanische Stiftskirche, den Kreuzgang und Bürgerhäuser des 14. bis 16. Jahrhunderts. Auf 440 Metern, zwischen bewaldeten Felsen und Fluss, kam es erst 1877 aus seiner Abgeschiedenheit.

Die Kirche Sankt Chrischona, gesehen durch das Laub: ihre schlanke, von einem Kreuz gekrönte Turmspitze und ihr Kirchenschiff mit Ziegeldach erheben sich aus einem Rahmen üppig grüner Bäume, unter einem blauen Himmel mit Wolken.

Sakralbau · Basel-Stadt

Sankt Chrischona

Auf dem Dinkelberg, 522 Meter hoch, überragt die höchstgelegene Kirche des Kantons Basel-Stadt einen ummauerten Friedhof und Missionsgebäude von 1840; von der Turmplattform, über 71 Stufen, reicht der Blick zu Vogesen, Schwarzwald, Jura und Alpen.

Der verschneite Schilthorn mit der Panoramastation Piz Gloria und seiner Seilbahn, über einem verschneiten Grat gegenüber der Kette von Eiger, Mönch und Jungfrau unter einem blauen Himmel.

Gipfel · Berner Alpen

Schilthorn

Keine Strasse führt nach Mürren oder auf den Gipfel: Der Zugang erfolgt über eine Kette von Seilbahnen, über Gimmelwald und Birg. Das Drehrestaurant Piz Gloria, das sich in fünfundfünfzig Minuten einmal dreht, diente als Kulisse für Im Geheimdienst Ihrer Majestät.

Das Dorf Schlatt AI mit seiner Kirche mit Zwiebelturm, umgeben von traditionellen Appenzeller Häusern, auf einer grünen Wiese.

Dorf auf dem Grat · Appenzell IR

Schlatt AI

Der Name wird um 1200 geschrieben, als Slatte, für eine Weide am Hang. Die Strasse nach Appenzell kam erst 1898, die Kirche wurde am 12. Juni 1912 geweiht. Das Ortsbild steht im ISOS-Inventar unter der Nummer 0391.

Der historische Platz von Schwyz mit seinen Patrizierhäusern und seiner Statue, überragt von den in der Ferne beleuchteten Felsgipfeln der Mythen.

Hauptort unter den Mythen · Schwyz

Schwyz

Der Hauptplatz, einer der schönsten Barockplätze der Schweiz, liegt am Fuss des Grossen Mythen (1899 m) und des Kleinen Mythen (1811 m). Schwyz beherbergt seit 1291 die ältesten Archive der Eidgenossenschaft.

Die Kirche von Sedrun mit ihrem Glockenturm, umgeben von Dorfhäusern und herbstlichen Lärchen, gegenüber den schneebedeckten Gipfeln des Val Tujetsch.

Dorf · Surselva, Graubünden

Sedrun

Ein Dorf namens Tujetsch hat es nie gegeben: Hauptort wurde Sedrun, dessen Pfarrkirche 1205 geweiht wurde. Unter dem Gemeindegebiet verläuft der Gotthard-Basistunnel.

Die Alphütte von Taveyanne, vollständig mit vergrauten Holzschindeln verkleidet, mit ihrer auf Pfosten stehenden Galerie und ihrem weiss verputzten Sockel, am Rand einer grünen Wiese, die von einem Holzzaun gesäumt wird.

Alpweiler · Waadtländer Alpen

Taveyanne

Der seit 1270 belegte Weiler brennt 1719 zusammen mit Gryon nieder; 57 Chalets werden wiederaufgebaut, rund dreissig sind erhalten. Ohne Stromanschluss ist er im ISOS verzeichnet und durch eine 1970 von der Gemeinde unterzeichnete Naturschutz-Dienstbarkeit geschützt.

Der schneebedeckte Gipfel des Titlis erhebt sich als weiße Spitze vor blauem Himmel, rechts fortgesetzt von einem Felssporn, gekrönt von einem Antennenturm; darunter überragen Firnfelder und Felswände ein weites Schneebecken, das von einer Seilbahn durchquert wird.

Gipfel · Obwalden–Bern

Titlis

Der Titlis erreicht 3238 Meter am Ende eines Ost-West gerichteten Kalkgrats. Ein Gletscher von 1,7 Quadratkilometern bedeckt die Gipfelregion; die Bergstation der Seilbahn liegt auf 3020 Metern.

Am Ufer des Zürichsees stehen eine dunkle Fachwerkscheune und ein weißes Herrenhaus neben dem romanischen Turmportal der Kirche auf der Ufenau, umgeben von herbstlich gefärbten Bäumen und Schilf im Vordergrund.

Klosterinsel · Zürichsee

Ufenau

Otto I. schenkt die Insel 965 dem Kloster Einsiedeln. Die Kirche St. Peter und Paul wird 1141 geweiht. Ritter Ulrich von Hutten stirbt hier 1523. 2012 verhinderte der Schutzstatus des Ortes ein Restaurant von Peter Zumthor.

Entlang der türkisfarbenen Aare reihen sich die Häuser von Unterseen hinter einer Baumreihe auf, überragt vom Kirchturm, mit den schneebedeckten Gipfeln des Berner Oberlands am Horizont.

Städtchen im Bödeli · Bern

Unterseen

Am Nordufer der Aare gegenüber Interlaken gebaut, brannte Unterseen 1364 und erneut 1470; Bern liess es um ein Stadthaus in der Mitte wieder aufbauen. Die Blockbauten stammen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.

Das Dorf Urnäsch liegt in einer hügeligen Landschaft grüner Wiesen, mit einem Appenzeller Bauernhaus mit breitem rotem Dach im Vordergrund und bewaldeten Hügeln am Horizont.

Appenzeller Dorf · Ausserrhoden

Urnäsch

Urnäsch, erstmals 831 erwähnt, wurde 1417 eine eigenständige Pfarrei und nach der Kantonstrennung von 1597 die erste der sechs Rhoden von Appenzell Ausserrhoden. Weberei, später Stickerei, ernährten hier Generationen.

Der Uhrturm des ehemaligen Kraftwerks Gaswerk Schlieren, aus hellem Stein erbaut, mit einem kegelförmigen Dach aus orangen und grauen Rautenschindeln und zwei sichtbaren Zifferblättern, überragt die gelb-braune Ziegelhalle der benachbarten Kraftcentrale; der Himmel ist blau, mit großen weißen Wolken durchzogen, und einige Autos parken vor dem Gebäude.

Ehemaliges Gaswerk · Zürich

Gaswerk Schlieren

1898 eröffnet und bis 1909 erweitert, produzierte das Gaswerk Schlieren bis zu 250 000 m³ Gas pro Tag, bevor es 1974 schloss. Sein Gasometer beherbergt heute ein Museum und eine funktionstüchtige Dampfmaschine.

Das Industriegebäude von Lorzenweid, mit weißer Fassade aus Fensterarkaden und Walmdach, gekrönt von einem kleinen Türmchen, spiegelt sich zusammen mit dem benachbarten Turbinenhaus in den ruhigen Kanalgewässern, unter einem blauen Himmel mit weißen Wolken.

Ehemalige Spinnerei an der Lorze, ISOS

Fabrikareal Lorzenweid

Die Anlage liegt an der Lorze, deren Wasserkraft einst die Turbinen der Spinnerei antrieb; das Stauwehr des Kraftwerks Hagendorn besteht am Fluss weiter, ebenso eine Strassenbrücke und eine Holzbrücke.

Eine Straße in der Altstadt von Valangin, gesäumt von cremefarbenen, weißen und beigen Fassaden mit roten Fensterläden; im Hintergrund erheben sich der spitzdächige Torturm mit Uhr und der schlanke Kirchturm der Stiftskirche, während ein Auto und ein Radfahrer über die gepflasterte Straße fahren.

Dorf · Neuenburg

Valangin

Die Burg hält den Fels, der den Durchgang beherrscht; der Flecken wurde um 1330 zu ihren Füssen gegründet, die Stiftskirche 1505 geweiht. 1853 gaben die hier beschriebenen Schichten dem Valanginien seinen Namen.

Der Werdenbergersee in der Abenddämmerung, sein ruhiges Wasser spiegelt einen rosa-orangen Himmel; in der Ferne am Ufer ist das Schloss zwischen Bäumen und den Dächern des Städtchens zu erahnen, mit Schilf und Steinen im Vordergrund.

Städtchen · St. Gallen

Werdenberg

Das Marktrecht ist hier seit 1289 belegt. Die Grafschaft Werdenberg wechselt mehrfach den Besitzer, bevor sie 1517 an Glarus verkauft wird; 1803 kommt sie zu St. Gallen. Das Schloss ist seit 1985 Schauplatz eines Festivals.

Terrassierte Rebzeilen bedecken den Hang im Vordergrund und führen zum Dorf Yvorne, das am Fuß eines gerundeten, bewaldeten Hügels liegt, gesehen vom Aussichtspunkt Ciclet unter einem blauen Himmel mit einigen Wolken.

Winzerdorf · Waadt

Yvorne

Ein Bergsturz zerstörte das Dorf 1584; weiter östlich ab 1607 wiederaufgebaut, pflanzte es seine Reben auf den Schutt. Der Steinbruch von Truchefardel, aktiv vom 17. Jahrhundert bis 1921, lieferte 1674 den Marmor für das Rathaus von Lausanne.

In der Dämmerung erhebt sich die schneebedeckte Pyramide des Matterhorns, noch in rosaweissem Licht, zwischen dunklen, bewaldeten Hängen; unten funkeln die Lichter des Dorfes Zermatt in der Talmulde, ein spitzer Kirchturm hebt sich zwischen Dächern und Tannen ab.

Bergdorf · Wallis

Zermatt

Ein Dorf auf 1620 Metern am Ende eines Tals, das vom Eis geschlossen wird. Autos bleiben seit den Abstimmungen von 1972 und 1986 draussen, und 85,2 % des Gemeindegebiets sind unproduktiv.

Ein Fluss mit türkisfarbenem Wasser schlängelt sich zwischen einem linken Ufer, gesäumt von Bäumen in herbstlichem Laub, mit einem Industrieschornstein und einer kleinen Brücke, und einem rechten Ufer, das von einem großen hellen Gebäude mit braunem Dach eingenommen wird; in der Ferne zeichnen sich schneebedeckte Gipfel unter einem klaren blauen Himmel ab.

Von Kanal geteiltes Dorf · Glarus/SG

Ziegelbrücke

Der Linthkanal teilt Ziegelbrücke in zwei Hälften: Bahnhof und Knotenpunkt auf St. Galler Seite, die Fabrik Fritz & Caspar Jenny (1833), im ISOS-Inventar verzeichnet, auf Glarner Seite.

Eine gepflasterte Straße in der Altstadt von Zofingen ist von farbenfrohen Giebelfassaden und Geschäften gesäumt; Schweizer Fahnen hängen aus den Fenstern, und in der Ferne erhebt sich der Uhrturm der Kirche, unter einem blauen Himmel mit weißen Wolken.

Mittelalterliches Städtchen · Aargau

Zofingen

Ende des 12. Jahrhunderts von den Frohburgern gegründet, verpasste die Stadt knapp den grossen Eisenbahnknoten, der sich in Olten bildete. Zehn ihrer Bauten zählen zu den Kulturgütern von nationaler Bedeutung.

Entlang der smaragdgrünen Limmat reiht sich rechts die durchgehende Häuserfront des Zürcher Quais, mit den Kirchtürmen, die im Hintergrund über der Stadt aufragen; im Vordergrund links steht ein großes braunes Fachwerkgebäude neben einem weißen Haus, hinter einem Metallgeländer entlang des Wassers.

Kantonshauptort · Zürich

Zürich

433 989 Einwohner im Dezember 2023, ein Fluss, den man im Sommer durchschwimmt, ein Gipfel auf 869 Metern am Ende einer Bahnlinie: Zürich liegt in einem drei bis vier Kilometer breiten Korridor.